Vertrauen

In allen meinen Taten

In allen meinen Taten lass ich den Höchsten raten, der alles kann und hat; er muss zu allen Dingen, soll's anders wohl gelingen, selbst geben Rat und Tat.

Nichts ist es spät und frühe um alle meine Mühe, mein Sorgen ist umsonst. Er mag's mit meinen Sachen nach seinem Willen machen; ich stell's in seine Gunst.

Es kann mir nichts geschehen, als was er hat ersehen und was mir selig ist: ich nehm es, wie er's gibet, was ihm von mir beliebet, das hab ich auch erkiest.

Paul Fleming. Paul Fleming, 1633 (Auszug)